(von Stefanie Keese)
Der größere Teil der Gruppe hat sich am Morgen um 8:30Uhr in der Hotellobby getroffen und ist zum Frühstücken in den
alten holländischen Stadtteil von Jakarta (Kota) gefahren. Dort waren wir in einem Café Namens Batavia frühstücken,
das im alten Kolonialstil gebaut wurde. Die Atmosphäre dort war echt klasse, man fühlte sich richtig in die Zeit zurück
versetzt. Das Frühstück und der Service waren sehr gut, wenn auch für indonesische Verhältnisse etwas teuer.
Nach einem ausgiebigen und gelassenen Frühstück ging es wieder zurück ins Hotel, wo wir uns für den Firmenbesuch bei
Siemens fertig gemacht haben. Um 12:00Uhr haben sich dann wieder alle in der Hotellobby zusammen gefunden und es ging nach
einiger Verzögerung dann los zu Siemens.
Dort kamen wir wesentlich früher an als gedacht, da wir diesmal über den Highway gefahren waren und der Verkehr dort nicht
ganz so chaotisch und überfüllt war wie in der restlichen Stadt.
Da angekommen haben wir alle einen Besucherausweis bekommen und konnten dann auf das Siemensgelände. Da wir so gut durch
den Verkehr gekommen waren, waren wir nun eine gute Stunde zu früh dran, sind aber trotzdem freundlich und höflich empfangen
und einen Besprechungsraum geführt worden, wo wir was zu essen und trinken bekamen, da wir auf den Herrn Fitri noch etwas
warten mussten.
Gegen 14:00Uhr kam dann der Herr Fitri wie vereinbart zu uns, hat sich kurz vorgestellt und dann mit der Präsentation
begonnen, die in zwei wesentliche Aspekte unterteilt war. Der 1. Teil war eine kleine Einführung in die Sicherheits-
bestimmungen / -vorschriften während der anschließenden Führung durch das Unternehmen und im 2. Teil ging es dann um
die Firma Siemens, den Standort Indonesien und den Bereich in dem der Standort tätig ist. Dieser Bereich ist der Energie
Sektor. Der Vortrag war locker und nicht zu langatmig und man hat auch noch was über Indonesien erfahren, z.B. das man in
verschiedenen Landesteilen verschiedene Sprachen spricht und in unterschiedlichen Regionen der Schärfegrad des Essens
unterschiedlich ist.
Der Produktionsleiter hat uns dann durch das Unternehmen geführt, wo sofort die Sauberkeit und die gute strukturelle
Arbeitseinteilung aufgefallen sind. Besonders beeindruckend war auch direkt am Anfang die Stanzpresse, wo mit einer rasanten
Geschwindigkeit in ca. 2min ein komplettes Blech fertig gestanzt wurde. Die Führung war somit sehr interessant und anders als
zu vor erwartet.
Nach der Führung haben wir uns dann wieder mit dem Herrn Fitri im Besprechungsraum getroffen, wo wir noch kurz ein paar
Fragen stellen konnten, da Herr Fitri um 16:00Uhr leider schon wieder zu einem Meeting musste. Zuvor haben wir aber alle noch
ein Foto vor dem Gebäude gemacht. Danach haben wir uns verabschiedet und sind mit den Taxis zurück zum Hotel gefahren, was
diesmal wieder länger dauerte und sehr abenteuerlich war.
Wir waren so gegen 17:00Uhr wieder zurück im Hotel, wo wir 2 Stunden Freizeit hatten. Um 19:00Uhr sind wir dann wieder in die
Stadt gefahren, wo wir uns mit einem Indonesier getroffen haben. Wir landeten dort in einem Nobelviertel und –restaurant. Das
Essen war 1. Klasse aber etwas außerhalb unseres üblichen Budgets.
Nach dem Essen sind wir noch in eine Bar gegangen, wo wir zusammen noch was getrunken haben.
Nach diesem Aufenthalt hat sich die Gruppe geteilt. Die Einen sind noch in die Disco gefahren und die Anderen zurück ins
Hotel mit einem kleinen Zwischenstopp an einem Kiosk, wo noch Bier geordert wurde. Der Teil hat sich dann in die Hotelanlage
mit Blick aufs Meer gesetzt und noch gemütlich ein Bier getrunken. Dies war ein gelungener Abschluss für diesen Tag!
Stefanie Keese
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