Dienstag, 22. Februar 2011

18 - Unser letzter Tag auf Boracay – Die Bootstour

Beim gemeinsamen Abendessen am Vorabend entschieden wir uns fast einstimmig für eine Bootstour… also klingelte der Wecker bereits um 8 Uhr heute Morgen.
Nach einem kleinen Frühstück sammelten wir uns um 8:45 Uhr am vereinbarten Treffpunkt und gingen Richtung Boot. „Medium“ Size war vereinbart….
Dann der Schock: es kam ein Mini-Böötchen und noch viel schlimmer: es fing an zu regnen…
Unsere Bootstour wäre fast sprichwörtlich ins Wasser gefallen.

Eine Stunde und einige Diskussionen später saßen wir nun in einem größeren Boot (immer noch nicht das vereinbarte) und, freuten uns also auf eine gemütliche Bootsfahrt…

Denkste! Wir heizten über das Wasser hielten an ein – zwei Stellen an, wo zwei von uns einige Minuten schnorchelten und stoppten schließlich auf einer Insel. Da es jetzt bereits Mittag war, schliefen viele am Strand einfach ein ;“ viel heiß, viel müde“ lautete das Motto.



Da nur 4 Stunden vereinbart war, schipperten wir gegen 14 Uhr wieder zu unserem Startpunkt zurück. Die Pizza von Yellow Cab im Anschluss war das Beste an unserem Tag.

Kurz gesagt: wir sind über den Tisch gezogen worden.
Das war keine schöne Bootstour!
Nach der Tour erfrischten sich einige im Meer, andere machten Nickerchen oder packten für die Rückreise.
Den Tag beendeten wir mit einem letzten gemeinsamen Abendessen und einem „Zwischen-(End)-Bier“ an der Strandpromenade.
Bye Bye Boracay

(Bedia Cilekci)

Montag, 14. Februar 2011

16 – Last but not least

Manila am Freitag, den 11.2.2011

(von David Weisheit)


Subic Shipyardand Engineering

Tjena liebe Blockleser.

Heute sind wir sehr früh zu unserem letzten Firmenbeuch aufgebrochen. Unser Bus hat uns um kurz vor halb sieben abgeholt. Einige haben die Nacht zum Schlafen genutzt. Andere sind direkt aus dem Nachtleben in den Bus gefallen. Dem entsprechend war auch die Fahrt.

Die ersten beiden Stunden haben alle geschlafen. Dann haben wir unterwegs am Rande einer kleinen Stadt Rast gemacht um unser Frühstück einzunehmen. Es war entweder asiatisch – Nudeln und/oder Reis mit Fleisch – oder amerikanisch – Donut und Kaffee. Nachdem dann alle gestärkt und wach waren, sind wir ca. noch eine weitere Stunde bis zu unserem Ziel gefahren, die Werft der Firma Subic Shipyard & Engeneering Inc.

Subic Shipyard & Engeneering Inc ist ein Unternehmen, dessen Hauptsitz in Singapur ist. Die Werft auf den Philippinen wurde vor ca. 30 Jahren gegründet.

Dort angekommen sind wir von Frau Eden Medina (Admin Officer for Training) in Empfang genommen worden. Sie hat uns als erstes das Ausbildungsprogramm der Firma vorgestellt. Da die Bildung auf den Philippinen nicht immer besonders gut ist, werden die neuen Arbeiter geschult. Diese Schulung, die an eine deutsche Ausbildung erinnert, dauert ca. vier Monate. Dort werden den Mitarbeitern neben Englisch erst einmal die theoretischen Grundlagen ihrer zukünftigen Tätigkeit beigebracht. Diese sind vor allem Schweißen, Fügen, technisches Zeichnen und elektrische Grundkenntnisse.

In einer zweiten Phase werden die erlernten theoretischen Kenntnisse in praktischen Übungen umgesetzt. Hierfür ist eine separate Ausbildungswerkstatt errichtet worden. In der letzten Phase – training on the Job – werden die Mitarbeiter unter Aufsicht erfahrener Kollegen in den Einsatz der Produktion entlassen. Dort werden sie Stationsweise alle Arbeitsschritte kennen lernen. Das Verhältnis von Theorie und Praxis beträgt ca. eins zu zehn. Die Mitarbeiter werden in Klassen zu zwölf Personen unterrichtet. Von den ca. 1000 Mitarbeitern sind 100 Auszubildende. Es existiert ebenfalls eine zwölfköpfige weibliche Ausbildungsklasse. Um Auszubildende präventiv vor Konzentrationsschwächen zu bewahren, werden keine gemischten Klassen eingerichtet. Die Auszubildenden müssen über jedes erlernte Thema einen Test ablegen, der zu bestehen ist.

Auch wird das Thema Sicherheit – zu mindestens theoretisch – Großgeschrieben. Jedem Mitarbeiter wird eine PSA (Persöhnliche Schützausrüstung) bereitgestellt. Diese besteht Hauptsächlich aus einem Arbeitsoverall, Sicherheitsschuhe, einer Schutzbrille, einem Schutzhelm, einem Sicherungsseil und einer ID Karte. Bei der Führung haben wir jedoch nur den Sicherheitschef und den Sicherheitsbeauftragten in voller Montur gesehen. Die meisten Arbeiter hatten nur eine lange Hose und ein T Shirt an. Einige haben noch schnell ihren Helm aufgesetzt, als sie unsere Gruppe entdeckt haben.

Viele der Arbeiter wohnen sieben bis acht Stunden von der Werft entfernt. Für diese Arbeiter, hat das Unternehmen Wohnräume mit diversen Erholungs-, Sport- und Entertainmöglichkeiten eingerichtet. Diese Kosten werden von Subic Shipyard getragen.

Nach dem wir nun viel über die Ausbildung gehört hatten, sind wir durch die Werft geführt worden. Dort gab es verschieden Hallen, in denen einzelne Arbeitsschritte wie z.B. zuschneiden von Blechen durchgeführt wurden. Das Eindrucksvollste war jedoch das 700 m lange Trockendock, in dem sich zwei große Schiffe befanden. Die bisherige Hauptaufgabe von der Werft ist die Reparatur von Schiffen aller Art. Seit neustem Bauen sie aber auch Schiffe. Ihr erstes Projekt konnte noch in den letzten Zügen betrachtet werden. Es war ein Verladeschiff mit dem Namen FC Princesse Cloe. Mit diesem Schiff ist es möglich sehr große Schiffe zu Be- und Endladen, die – auf Grund ihrer Größe – nicht in den Hafen einlaufen können. Für die Zukunft ist eine Expansion in diesem Bereich geplant. Hierfür soll ein zweites Trockendock (am liebsten Überdacht) gebaut werden. Nach ca. drei Stunden war unser Besuch dann zu Ende.

Auf der Rückfahrt lief das Gleiche wie am Morgen ab. Wir haben kurz nach Abfahrt Rast gemacht und Mittag gegessen. Diesmal jedoch nur Asiatisch. Die restlichen zweieinhalb Stunden der Rückfahrt ist wieder geschlafen worden.

Am Hotel angekommen, wurde sich erst einmal frisch gemacht. Dann sind wir alle zum Abendessen in ein Restaurant namens „Havanna“ gegangen. Dies war ein kleines gemütliches spanisches Lokal in mitten von Manila. Leider war dies auch für zwei Teilnehmer (hallo Simon, hallo Thomas) der letzte Abend. Nach dem Essen haben wir uns in alle Richtungen aufgeteilt.

David Weisheit

17 - Just dance

Boracy am Montag, den 14.2.2011
(von Horst-G. Lippold)

das ist wohl selbsterklärend

Nach Formosa, Java, Borneo und Luzon sind wir auf Boracay angekommen; ein pazifischer Traumstrand mit Palmen und endlosen Möglichkeiten zum Essen, Ausgehen, Tanzen ...


Jetzt heisst es nur noch easy going und ...


... just dance


In dem Sinne: nicht neidisch werden!

and if i don´t see you:
good afternoon, good evening and good night.

Horst-G. Lippold

Sonntag, 13. Februar 2011

16 - Welcome to Boracay

Samstag, der 12.2.2011

(von Alex Springer)


Nach13 aufregenden, interessanten und sicherlich anstrengenden Tagen durch Süd-Ost-Asien, begaben sich heute 14 Teilnehmer auf dem Weg nach Boracay Island. Da wir uns kurzfristig entschieden haben mit dem Flugzeug, anstatt über den Nautical Highway, zu fliegen bzw. zu fahren wurden wir in 2 Gruppen geteilt. Die ersten 5 Teilnehmer durften sich bereits um 8:30 Uhr auf den Weg zum Domestic Airport von Manila begeben um mit der 11 Uhr Maschine Richtung Caticlan zu fliegen.


Zu unserer Verwunderung durften wir 15 anstatt 10 kg Gepäck mit uns führen. Zusätzlich hatten die ersten 5 Teilnehmer das Glück in einem Jet mit 19 Sitzplätzen zufliegen. Dies hatte zur Folge, dass unser Körpergewicht samt Handgepäck gewogen wurde um das Gewicht im Flugzeug gleichmäßig zu verteilen.


Die anderen 9 Teilnehmer durften 2 Stunden später und mit weniger Umständen fliegen.

Leider mussten wir uns heute bereits von 2 Teilnehmern verabschieden, die den Rückflug nach Good-Old Germany antreten mussten. Wir wünsche Simone und Thomas eine gute Heimreise.

Angekommen in Caticlan wurden wir von unserer Hotelführung, in einem für uns natürlich viel zu kleinen Bus, abgeholt. Nach einer gefühlten 200m langen Busfahrt zum Hafen, wurden wir herzlich von einem Seniorenorchester in der Empfangshalle empfangen.

Unsere Koffer auf das Dach des Holzbootes geladen, begaben wir uns auf den Weg Richtung Boracay.


Angekommen auf der Insel wurden wir von 2 KLEINEN Vans zum Hotel gefahren. Nach einer relativ unkomplizierten Zimmerverteilung begaben sich einige direkt an den Strand, die anderen erkundeten die Promenade und andere wiederum erholten sich in ihren Hotelzimmern.

Gegen 20:30 Uhr traf sich ein Teil der Gruppe vor dem Hotel um gemeinsam Abendessen zu gehen. Am Strand, von den „All you can eat“-Angeboten erschlagen, entschieden wir uns schließlich für ein Büffet. Ich für meinen Teil, fand die Nudeln ganz ok.


Gestärkt von den „Nudeln“, begaben wir uns auf den Weg Richtung der vielen Bars. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns für die Bar „Summer Place“. Umgeben von Palmen und Meeresrauschen genossen wir das kalte Bier, die leckeren Cocktails und die gute Musik.


Alex Springer

Samstag, 12. Februar 2011

10a - Der Tag danach: Muskelkater

Sonntag, 6. Februar 2011
(von Susanne Müller)

Nach der Bergtour, die vorab von allen unterschätzt worden ist wurde ein Relaxtag eingelegt.

Um 9 Uhr waren wir in der Hotellobby gemeinsam zum Frühstücken verabredet. Nach und nach trudelten ein paar von uns ein. Jedoch wurden wir nicht vollständig. Also verabredeten wir uns 1 Stunde später. 60 % unserer Truppe stakste dann zum Shopping Center, das 2 Blocks entfernt war um endlich zu frühstücken.

Nachdem wir gestärkt waren bewegten wir uns vom Muskelkater geplagt Zeitlupenmäßig in kleinen Gruppen gesplittet durch das Einkaufscenter um unseren Lieben zu Hause oder uns selbst was zu kaufen. Wie SIM-Karten, Schuhe, Mobiltelefone, Klamotten, Schminke, Babybodys. Ein anderer Teil schlief oder ließ sich stundenlang massieren.

Mit meiner 4 er Gruppe ging ich zum Hafen. Dort machten wir um 14 Uhr im Oregano Cafe eine Pause und tranken frisch gepresste Säfte wie Kokosnuss, Orange, Möhre etc.. Dann hatten wir es auch schon wieder eilig in dem erst am Vortag eingecheckten City Express Hotel auszuchecken. Mit unserem Gepäck plagten wir uns 2 Straßen weiter ins Shangri La Hotel um dort wieder einzuchecken.

Nach der Zimmerzuweisung machte sich meine Gruppe auf den Weg zum Markt. Dort wurden Meeresfrüchte und Früchte angepriesen. Die Qualität und Vielfalt des Sortiments war überwältigend. Doch auf einmal setzte ein monsumartiger Regen ein. Somit mussten wir wieder eine Pause einlegen und uns unter ein Zelt retten bis der Regen aufhörte bevor wir uns mit dem Rest unserer Asien Reisegruppe treffen konnten.

Am heutigen Tag das erste Mal vereint aßen wir gemeinsam auf dem Pier des Oregano Cafe zu Abend. Während dem Essen überraschte uns wieder ein starker Regenguss. Mit dem Wetter haben wir bisher wenig Glück.

Den Abend ließen wir noch mit einem Gutenachtbier vor unserem Hotel ausklingen bevor die Gruppe wieder auseinander ging.

Wir hoffen, dass wir morgen wieder wesentlich fitter und aktiver sein werden.
Susanne Müller

11 - The day before 30 :)

Montag, der 7.2.2011
(von Thomas Bell)

auf nach Mamoutik Island

….nach einer mehr oder weniger langen Partynacht in der Discothek „Bed“ und einem kurzen Besuch beim Mäc`es, welcher auf dem Heimweg lag, erwachten wir in den frühen Morgenstunden in unseren gemütlichen Betten. ( „außer Alex ;)“), um in einen neuen erfolgreichen Tag zu starten.

Wie jeden Morgen lautete die erste Frage: „Wie ist das Wetter?“ Ümit‘s Antwort: „Beschi…..!“

Na toll! Die vorabendliche Überlegung am heutigen Tag auf eine einsame Insel unweit von Kota Kinabalu zu fahren - schwimmen, trampen, paddeln schien schon fast wieder ins Wasser zu fallen. Nach dem Frühstück und dem alltäglichen Meeting in der Hotellobby wollten sich einige von uns nicht mehr mit auf die einsame Insel begeben. Grund dafür war, dass Ümit die halbe Nacht im Internet verbracht hat und in Erfahrung bringen konnte, dass es dort nur so von Haien wimmeln sollte. Ok - als Alternative hat er sich dann 5 Mädels geschnappt und ist mit Ihnen in den Streichelzoo gefahren. (....wie süß !;-) )


Der Rest, mit Schnorchel, Taucherbrille und Harpune bewaffnet, machte sich zu Fuß auf zum Pier in ca. 1,5 km Entfernung. Und siehe da, auf dem Weg zum Bootshafen hellte es auf und die Sonne brach aus der Wolkendecke hervor. Alle griffen sofort gezielt nach Ihren Sonnenbrillen, ……außer der Prof. ! Er tastete sich von oben bis unten ab und musste feststellen diese im Hotel vergessen zu haben. Also Kehrtwende und im Laufschritt wieder zurück ins Hotel. Wir am Pier angekommen, genossen erst einmal einen frischgepressten O-Saft und deckten uns mit Lunchpaketen für den heutigen Tag ein.

Nach der Rückkehr vom Prof. konnten wir dann endlich aufbrechen und begaben uns samt Rettungsweste ins Boot. Nun sollte das Abenteuer beginnen. Vorweg nehmen sollte ich noch das tags zuvor die Idee aufgekommen war an einer Rafting-Tour teilzunehmen, welche Aufgrund der Kosten ausschied.

Ab ins Boot und schon erklang der Sound des YAMAHA 1200 Motors. Nach wenigen Metern war den Insassen der Fun Faktor bereits anzumerken. Als wir dann aus der 50er ZONE heraus waren und der Kapitän (ca. 13 Jahre alt) so richtig Vollgas gab, waren wir voller Begeisterung. Somit hatten wir an diesem Tag zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Extreme-Rafting auf offenem Meer und einen chilligen Inseltag :)

Natürlich pitsche patsche nass auf der Insel angekommen, suchten wir uns ein schönes Plätzchen am herrlich weißen Sandstrand und genossen die Zeit.


Abfahrt des letzten Bootes 16 Uhr; ansonsten sollten (mussten) wir auf der Insel übernachten. Gesagt getan. 15 Uhr 45 am Bootssteig angekommen chauffierten sämtliche Boote Millionen von Chinesen von der Insel. Tja uns hatten Sie leider vergessen und so musste verspätet ein Boot aus Kota Kinabalu gegen eine Schmiergeldzahlung (man spekuliert im oberen 5 stelligen € Bereich) anrücken um uns wieder zum Festland zu befördern.


Im Hotel angekommen und nach kurzer Dusche wurde wie fast jeden Abend in KK, im leckeren Food Center gefuttert was das Zeug hält und sämtliche Vorbereitungen auf den Höhepunkt des Abends getätigt. Schließlich sollte Ümit‘s 30. Geburtstag ein ganz besonderer werden :)


So ließen es sich die Damen nicht nehmen im nahe gelegenen Supermarkt Mehl, Zucker, Milch, Schokolade, Marzipan etc. zu besorgen um aus den Zutaten einen leckeren Geburtstagskuchen zu backen. Wir Jungs unterstützten wie immer Tatkräfti, in dem wir Ümit im Food Center mit Bier und anderen leckeren Getränken einstimmten :)

Nach einiger Zeit ging es dann in Rtg. Hotel. Um sich auf Ümits 30sten einzustimmen standen natürlich auch Bier und Mixgetränke bereit . Mit ständigem Blick auf die Uhr eröffneten die Hotelangestellten um 0 Uhr ein grandioses Feuerwerk. Nach Übergabe des leckeren Schokokuchens mussten wir den mittlerweile in Tränen ausgebrochenen Ümit erst einmal trösten um anschließend den Kuchen zu vernichten. Den Rest überlasse ich dann ab sofort dem Geburtstagskind …………..

Greez from Manila vom Thomas Bell


12 - Von Malaysia auf die Philippinen

Dienstag, der 8.2.2011
(vom Geburtstagskind Ümit Büyükyazi)

Bye-bye Malaysia

Der Tag fing um 0:00 mit einem Geburtstaglied für mich an:). Wir feierten vor dem Hotel mit ein paar Getränken und einem Überraschungskuchen. Solange wollten wir aber auch nicht draußen bleiben, da wir am morgen noch nach Manila fliegen mussten. So ging auch der Letzte gegen 2:00 Uhr Nacht ins Hotel um zu schlafen.

Nach der Nacht fiel es uns etwas schwer aufzustehen und hätten auch beinahe das Frühstück verpasst. Es gab nur nach Nudeln und Würstchen, etwas gewöhnungsbedürftig, da der Rest schon aufgeräumt war. Danach ging es wieder zurück ins Zimmer Koffer packen um rechtszeitlich am Flughafen zu sein.

Gegen 12:00 Uhr kam auch der Bus, womit wir zum Flughafen von Kota Kinabolu fuhren. Am Flughafen mussten wir erst durch eine Kofferkontrolle durch und dann zum Schalter unser Ticket abholen. Nun waren wir in der Wartehalle und warteten bis wir in den Flieger reingehen könnten. Als die Abflugzeit kam und wir in der Wartehalle immer noch nicht von unseren Flug hörten, wurden einige etwas nervös. Mit etwas Verspätung wurden wir zum Boarding gerufen.

Ca. nach zwei Stunden Flug sind wir in Clark gelandet, ein alter Amerikanischer Stützpunkt. Nachdem wir unser Kofferabgeholt haben müssten wir noch mit dem Bus ca. zwei Stunden lang nach Manila fahren. Von der Fahrt haben viele nicht viel mitbekommen da wir alle so erschöpft waren und die zwei Stunden schliefen.

Als wir in Manila ankamen war es schon dunkel, wir stiegen dort um in die Taxen. Die Taxifahrt dauert ungefähr 15 Minuten. Als wir auf der ROXAS BOLUVARD waren sahen wir aus dem Taxi nur 5 Sterne Hotels und dachten wie unser Hotel sei. Endlich standen wir dann vor unserem Hotel sah von außen nicht so aus wie ein 5 Sterne Hotel aus aber klagen könnte man sich auch nicht. Als alle am Hotel ankamen wurden die Zimmer verteilt. Ab in den Aufzug und auf die 12 Etage aus dem Aufzug müssten wir ca.100m bis zu unser Zimmer gehen. Es war ein langer dunkler Gang, welche uns eine 80`er Jahre Horrorfilm erinnerte, die Zimmer sahen auch entsprechend aus, ob die letzte Renovierung vor 30 Jahren stattgefunden hat.

Nach dem wir uns im Zimmer zurechtgefunden hatten nahmen wir eine Dusche und trafen wir uns zum Abendessen. Heute hatten wir keine Asiatische Küche, sondern wir waren orientalisch essen. Nach den Essen sind einige im Restaurant geblieben um eine Wasserpfeife zu rauchen, eine Gruppe wollte keinen Spaziergang nach dem Essen machen.

Die letzte Gruppe wollte noch in einem Supermarkt ein paar Flaschen Bier holen und am Hafen trinken. Leider wussten wir nicht das es in der Öffentlichkeit das trinken verboten sei und wurden von den netten lieben Beamten mit zum Revier eingeladen und nach einen Verwarngeld ohne Quittung entlassen :).

Ümit Büyükyazi

Happy Birthday


14 -Plastics and Tools

Mittwoch, der 09.02.2011
(von Daniela Erger)

bei Herrn Räuber und Global Logistics

Nach unserem Besuch bei Bayer, haben wir uns auf den Weg zu „Plastics and Tools“ gemacht. Dort angekommen wurden wir von Herrn Räuber in Empfang genommen. Zuerst wurde uns die Firma mit einer Präsentation vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden dann auch erste Fragen durch Herrn Räuber beantwortet. Herr Räuber selber ist mit 21 Jahren auf die Philippinen gekommen und lebt seit mehr als 30 Jahren hier. Seine Anfänge waren als Teilhaber der Firma, wobei sich das im Laufe der Zeit zum Besitzer geändert hat. Uns wurde ein kleiner Eindruck darüber gewährt, wie Unternehmen auf den Philippinen arbeiten, wie diese geführt und aufgebaut werden. Des weiteren hat sich eine Organisation namens PESA vorgestellt, welche unteranderem dafür steht, Geschäftsabwicklungen ohne Korruption durchzuführen.

Das Unternehmen selber umfasst unterschiedliche Bereiche bzw. besteht aus verschiedenen Unternehmen. Der eine Teil befasst sich mit der Herstellung von unterschiedlichen Plastikverpackungen, z.B. Plastikschalen, in denen Plätzchen liegen. Diese Verpackungen werden zum Großteil auf deutschen Maschinen hergestellt.
Der andere Teil ist ein umfassendes Speditionsunternehmen, welches alle bekannten Transportwege nutzt und anbietet. Herr Räuber hat uns auch erzählt, dass die Firma sich zwei Kräne angeschafft hat, wobei der kleiner der beiden Kräne (zulässig bis 150 Tonne) aus China und der größere (zulässig bis 300 Tonnen) aus Deutschland kommt.

Nachdem wir uns die Herstellung der Plastikverpackungen angeschaut hatten, sind wir zu einem weiteren Standort gefahren, in dem sich ein Kühlhaus zur Zwischenlagerung befand. Dort angekommen wurden wir in dicke Jacken und Gummistiefel gepackt und haben die einzelnen Kühlhäuser angeschaut. Die Temperaturen hier betrugen zwischen 0°C und – 24°C. Auch der Schockgefrierraum und Maschinenraum wurde uns gezeigt. Wieder zurück im Meetingraum stand uns Herr Räuber für all unsere Fragen zur Verfügung und hat diese ausführlich und geduldig beantwortet. Nachdem wir unser Gruppenfoto gemacht hatten, hat uns Herr Räuber angeboten, uns durch seine Fahrer mit einem Bus uns Hotel zu fahren und einen Teil sogar in seinem privaten Wagen mitzunehmen, wobei wir ihn dann vorher zuhause absetzen würden. Durch ein Missverständnis sind dann nicht nur die drei zusätzlichen Personen aus Herrn Räubers Privatwagen, sondern auch die restlichen 13 bei Herr Räuber zuhause eingefallen. Hierbei ist nur die tolle Gastfreundschaft der Philippinos zu erwähnen. Alle 16 Personen bekamen einen leckeren frisch gepressten Gammansi (kleine Limetten) Saft von Frau Räuber. Desweiteren wurden uns ein paar Tipps bezüglich Souvenirs gegeben. Dabei wurden getrocknete Mangos sowie Taipo Rum erwähnt. Und nicht nur erwähnt, beides wurde uns allen zum probieren angeboten und ich kann nur sagen, beides ist wirklich sehr lecker. Natürlich gab es noch mehr Tipps, aber wir wollen ja nicht alles verraten. Nachdem wir ausgetrunken hatten wurden wir sehr herzlich verabschiedet. Noch zu erwähnen ist das wunderschöne und aus architektonischer Sicht sehr interessante Haus der Familie Räuber.

Nach dem wir dann über 12 Std. (von 7.00 bis 21 Uhr) unterwegs waren, haben wir uns innerhalb einer halben Stunde umgezogen um uns auf den Weg zum Abendessen zu machen. Nach dem Abendessen ging es dann noch in einen Supermarkt, um eines unserer berühmten Zwischenbiere zu kaufen. Diese wurde aber diesen Abend auf einem Zimmer getrunken und war damit wesentlich günstiger als das Bier am Vorabend bei der Polizei.

Daniela Erger

Plastics and Tools

im Kühlhaus

13 -Same same but different

Mittwoch, der 09.02.2011
(von Röttger Michael Maier)

Während wir bisher den geradezu sprichwörtlichen Sanftmut Asiens auf unserer Reise genossen haben erschlägt uns Manila mit zunächst gänzlich anderen Eindrücken:

Szene Vorabend:

Schon die Ankunft am Flughafen und Weiterfahrt offenbart einen Teil der philippinischen Vergangenheit. Der ehemalige Militärflughafen ist umgeben von unzähligen verlassenen militärischen Anlagen wie Mannschaftsunterkünften und Munitionsbunkern – in Beton gegossene Zeugen einer Zeit der Diktatur in der das Militär allgegenwärtig gewesen sein muss. Auch adrett um die Bunker gepflanzte Haine vermögen dies nicht zu verbergen.

Der langjährige starke Einfluss Spaniens als ehemalige Kolonialmacht und Amerikas als „uneigennütziger Freund und Förderer“ nach WW II ist überall offenbar. Nicht nur der Straßenverkehr unterscheidet sich vom restlichen Asien durch Rechtsverkehr und eine Aggressivität wie wir sie allenfalls in Europa kennen.

Durch die Rushhour zieht sich die Fahrt in die Innenstadt Manilas in´s Endlose, vorbei an heruntergekommenen Fassaden, abenteuerlich verlegten Oberleitungen, Wellblechhütten soweit das Auge reicht in den Vororten, offensichtliche Armut in der Gosse. Der Moloch Manila zieht wie in vielen armen Ländern der Welt scheinbar viele Menschen mit der (unerfüllt bleibenden)Hoffnung auf ein besseres Leben an – 40% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze...

Wer alle diese Eindrücke und Beobachtungen wegen Müdigkeit verschlafen hatte wurde spätestens am Busbahnhof von der Realität eingeholt: eigens für die Ankunft von Touristenbussen abgestellte, mit Pumpguns bewaffnete Sicherheitskräfte schirmten uns von den zahlreichen Straßenhändlern und massiv drängenden Taxifahrern wirkungsvoll ab. Diese für Westeuropäer ungewohnte Kulisse vor nächtlichem Hintergrund ließ bereits erkennen, dass Gewalt offensichtlich eine Rolle spielt, so dass unser Ausgehverhalten darauf einzustellen ist.

Auch die, wie wir später erfuhren, allgegenwärtige Korruption holte uns bereits am ersten Abend eindrucksvoll ein. So wurden einige Mitreisende von der Polizei aufgegriffen und mussten zur Klärung der Vorwürfe und „Aufnahme“ der Personalien auf einem Schmierzettel zur nächsten Station mitkommen. Der Vorwurf wog schwer: Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel! Unser Vergehen bestand aus Unwissenheit darin, unser mitgebrachtes Bier unverhohlen am Kai trinken zu wollen. Dieser Umstand wird offiziell, verbunden mit erheblichen bürokratischen Scherereien die sich über Tage hinziehen können, mit 2.500 Peso pro Person (ca. 40 EUR) geahndet.

Nach Zahlung einer kleinen „Spende“ in Höhe von 100 EUR (für die es natürlich keine Quittung gibt) wurden alle Vorwürfe fallen gelassen und die Übeltäter konnten unbehelligt, inkl. unserem vorher konfisziertem Bier (=Sicherung von Beweismaterial), von Dannen ziehen...

Szenenwechsel: nächster Morgen

bei Bayer Philippines

Die Erinnerungen und Erlebnisse vom Vorabend hallen noch nach. Aber während der neue Tag beginnt drängt sich die Frage was der heutige Tag an neuen Erfahrungen und Eindrücken bereithält in den Vordergrund.

Geplant ist ein Besuch des örtlichen Bayer Werkes mit den Sparten „Animal Health Care“ und „Crop Science“ (=Pflanzenschutz).

Nach einer Besichtigung der sehr ordentlichen, aufgeräumten und gut strukturierten Produktionsstätte (allerdings auf eher einfachem Niveau) schlossen sich zwei Präsentationen und eine lockere Diskussionsrunde an.

Wie bei den zahlreichen Firmenbesuchen vorher wurde auch bei Bayer der westliche Einfluss auf die Organisation deutlich sichtbar. So wurden alle wesentlichen Aufbau- und Ablauforganisatorischen Vorgaben an die örtlichen Verhältnisse adaptiert; internationale Qualitätszertifikate wie z.B. DIN ISO 9000 ff. und weitere sind der Standard.

Auch im Lohngefüge offenbaren sich westliche Realitäten: obwohl die Arbeit der Beschäftigten Werker nicht sonderlich anspruchsvoll aussah, sind in diesem Bereich die Löhne etwa viermal höher als der nationale Standard: 20 EUR gegenüber 5 EUR pro Manntag („Chemietarif“ lässt grüßen).

Interessant auch das Interesse des ausschließlich belieferten philippinischen Marktes an Qualitätserzeugnissen. So wurde beispielhaft der Preis eines ungenannten Produktes von 18 Peso/kg genannt, den der Wettbewerb mit 10Peso/kg deutlich unterbietet. Der höhere Preis und warum Bayer in diesem Bereich trotzdem erfolgreich am Markt bestehen kann, wurde mit der Qualität der verwendeten Rohstoffe und Endprodukte sowie der konsequenten Vermeidung von Zulieferungen aus China begründet, welche üblichen Qualitätsstandards nicht standhalten!!!

Auch das nahezu unvermeidliche Thema Korruption wurde erörtert und offen diskutiert, sowie unsere persönliche Erfahrung vom Vorabend als allgegenwärtig im geschäftlichen Umfeld bestätigt.

So besteht seitens Bayer der „dringende Verdacht“ dass bestimmte Genehmigungsverfahren und notwendige Verwaltungsakte von Wettbewerbern deutlich „beschleunigt“ werden, wie auch immer... (remember: „100 EUR Spende“).

Da jedoch die internationalen Bayer Vorgaben zu Sicherheit, Umwelt und der „No Corruption Code“ auch hier Standard sind, muss zähneknirschend der steinige Weg gegangen werden.

In der Präsentation des Iren Mr. Reynolds, einem alten Hasen im internationalen Crop Science Business, erfahren wir, dass sich in den Philippinen der zwei klassischen Vertriebskanäle Handel und Direktvertrieb, letzterer mit ca. 15% Preisvorteil für den Kunden, bedient wird.

Als Standortvorteile wurden das gut ausgebildete, englischsprechende Personal, günstigere Logistikkosten (ca. 3% gegenüber ca. 7% in Deutschland) sowie die sehr preiswerten Lohnkosten genannt. Lediglich die Businessfinanzierung ist mit ca. 7% bis 8% teurer wie in Deutschland.

Bemerkenswert auch der Hinweis auf die günstigen Bedingungen für die Feldforschung: so entspricht das Klima im Norden des Landes in etwa dem mitteleuropäischen Hochsommer und ermöglicht hier ganzjährige Freilandforschung für zukünftige westeuropäische Erzeugnisse. Während in Deutschland nur eine Wachstumsperiode pro Jahr für die Forschung möglich ist, können hier bis zu drei Versuchsreihen pro Jahr durchgeführt werden, was die Geschwindigkeit und Effizienz der Forschung deutlich erhöht.

Nach abschließenden Snacks und Drinks gestärkt und dem obligatorischen Gruppenfoto, verabschiedeten wir uns und brachen zu unserer nächsten Station auf.

Röttger Michael Maier

Freitag, 11. Februar 2011

15 - Dreissig Minuten Spiegeleier

Donnerstag, der 10.2.2011
(von Sebastian Schmitz)

Lufthansa Technik Philippines

Nach einem unfreiwillig ausgedehnten Frühstück im Aristocrat´s (Manila, Roxas) starteten wir in Richtung LTP (Lufthansa Technik Philippines) einem Jointventure der Lufthansa Technik AG und der MAPDC (MacroAsia Corporation). Bei unserer verfrühten Ankunft wurden wir, durch Frau Liza Martija (Marketing & Communications Section Manager) und Herrn Bernhard Krueger-Sprengel (President of LTP) herzlich begrüßt. Gefolgt von einem Safety-Briefing starteten wir unseren Rundgang durch die Hallen der LTP.

Bevor ich näher darauf eingehe noch ein paar Daten über LTP. Vor kurzem feierte LTP das 10 jährige Bestehen, mit mittlerweile 2700 Mitarbeitern, die zu 99% philippinischer Herkunft sind. Bei LTP werden Flugzeugübrprüfungen (Linechecks) bis hin zu kompletten Überholungen (Overhauls) durchgeführt. Spezialisiert ist sie auf die Airbus Flugzeugtypen (A319-A340). Es werden Kunden aus 40 Ländern und auf 6 Kontinenten bedient.


Zurück zum Rundgang, zuerst besuchten wir den Shopfloor, in welchem die ausgebauten Flugzeugteile, von Interieur bis hin zu sicherheitsrelevanten Teilen, geprüft und überarbeitet werden, bevor sie wieder im Flugzeug verbaut werden. An Trainingspaneln wurde uns veranschaulicht, wie die Innenwand Verkleidung von Flugzeugen aufgebaut ist und wie die Beschichtung funktioniert. Die Panel werden unter Vakuum mit einer Folie laminiert. Sehr beeindruckend war auch die Demonstration eines Prüfvorganges einer Notrutsche, welche vom Shopmanager witzelnd mit den Worten: „Sie sehen bestimmt auch lieber einmal die Auslösung einer Notrutsche auf sicherem Boden, als im Notfall .“ eingeleitet wurde und schon entfaltete sich die Rutsche innerhalb weniger Sekunden zu vollem Ausmaß (ca. 3x4x12 m).

Daraufhin ging es weiter zu den Hangars (Bay 1-5), wo die Arbeiten an Turbinen und die Überprüfung von technischer Ausrüstung zu sehen war, welche begleitet wurden, vom Heulen der Turbinen einiger startender Flugzeuge.

LTP unterliegt, im Aviation Business, strikten Vorschriften in Hinsicht auf Sicherheit und Dokumentationspflichten, niedergeschrieben in der „Aviation Bible“ und durch internationale Organisationen wie EASA und FAA. Die LTP führt innerhalb von 24 Tagen eine komplette Überholung durch, dies bedarf einer genauen Vorplanung von Ersatzteilen, Personal- und Shopkapazitäten. Für die Zukunft ist ein neues Bay angedacht, um die Kapazitäten zu erhöhen und auch das größte Passagierflugzeug der Welt (A380) überprüfen und überholen zu können.

Nach diesen Eindrücken in das Tagesgeschäft eines „Dienstleisters für die Welt“, wie es Herr Krueger-Sprengel nannte und einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter zu DKS (Deutsche Knowledge Services Pte, Ltd. der Deutsche Bank Group). Dort wurden wir von Herrn Thomas Fiekers (Change Management), seines Zeichens Wirtschaftsingenieur und seinem Team freundlich empfangen, nach einem kurzen ‚ Überblick über die Aktivitäten der DKS, ging es schnell über zu einer detailreichen Ausführung der Entwicklungsarbeit des Teams. Am Tag zuvor hatte uns Herr M. Raeuber (CEO of Royal Cargo) schon einige Hintergrundinformationen zur Entwicklung des BPO (Business Process Outsourcing) in den Philippinen gegeben. Dies ist in den letzten Jahren zu einer der wichtigen Säulen der philippinischen Wirtschaft, neben der Elektronikindustrie und dem Arbeitskräfte Export, herangewachsen. Was wir neugierig und mit großem Interesse aufnahmen und zu ausschweifenden Diskussionen führte.


Das Team der DKS hat nun die Entwicklung aufgegriffen und mit Hilfe vom Methoden (Lean, 6Sigma, etc.), die man eher mit der produzierenden Industrie verbindet, auf die Prozesse eines Finanzdienstleisters übertragen. Nach dem Geschäftsprozesse für diese Umsetzung lokalisiert waren, wurden diese analysiert und in FB (Function Blocks) zerlegt, da sich diese Teilprozesse in viele anderen Prozessen wiederfinden. Frei nach dem Motto: „Man muß das Rad nicht neu erfinden“. Aus diesen Analysen sind Standards (Workflows) entwickelt worden, welche nun in die IT-Systeme der DKS implementiert wurden. Bei der Einführung des ersten Pilotprozesse wurden dann mit Hilfe von statistischen Auswertungen KPI (Key Process Indicators / Kennzahlen) abgeleitet. Diese KPI´s geben in Realtime Auskunft über den Fortschritt der Geschäftsprozesse, um frühzeitig auf Fehlentwicklungen reagieren zu können. Um für Transparenz zu sorgen wurden diese Daten visualisiert in sogenannten Dashboards, in denen man anhand von einer Art Ampelsystem sehen kann, in welchem Performancebereich die Arbeitsgruppe sich bewegt.

Einige große Vorteile dieses Systems sind die bessere Planbarkeit von Geschäftsprozessen zeitlich als auch von den Personalkapazitäten. Es kann bei Problemen schneller auf Verzögerungen reagiert werden, dies ermöglicht eine bessere Work Life Balance, da am Ende z.B. einer Abrechnungsperiode kein höherer Bedarf an Personal (Überstunden) erforderlich ist. Dazu wurden einige Verbesserungsprojekte durchgeführt, wie z.B. WD -4 (Work Day -4h) zur Sicherstellung des rechtzeitigen Tagesabschlusses. Die eingeführten KPI´s ermöglichen es erst eine effektive Einführung von BPO durchzuführen, da man sonst nur regelrecht im Dunkeln tappt, man hat keinerlei Aussage über seinen Geschäftsprozess (Fortschritt, Effektivität etc.).
Nach diesen wissenschaftlich anspruchsvollen Ausführungen, wurde uns die praktische Umsetzung im Invoice-Bereich der DKS präsentiert.

Die schon in der Einführungsphase erreichten sehr guten Ergebnisse, lassen das Team, um Thomas Fiekers, sehr positiv in die Zukunft des Projektes schauen. Dieser neue Trend läßt sich vom Finanzdienstleistungsbereich auf viele weitere Administrations- und Dienstleistungsprozesse ausweiten. Dies könnte sich zu einem Umdenken in der Geschäftswelt führen und riesige Veränderungen nicht nur in Deutschland, sondern auch des gesamten Business weltweit auslösen. Nach diesem an den Vortag anknüpfenden Vortrag, ließen wir den Abend im Bonifacios District, The Ford Strip bei einem leckeren Essen ausklingen.

That´s all folks
Miep Miep MAUTZ

Sebastian Schmitz

Montag, 7. Februar 2011

5 - Firmenbesuch bei Siemens

Mittwoch, der 2.2.2011
(von Stefanie Keese)

Frühstück im Cafe Batavia

Der größere Teil der Gruppe hat sich am Morgen um 8:30Uhr in der Hotellobby getroffen und ist zum Frühstücken in den
alten holländischen Stadtteil von Jakarta (Kota) gefahren. Dort waren wir in einem Café Namens Batavia frühstücken,
das im alten Kolonialstil gebaut wurde. Die Atmosphäre dort war echt klasse, man fühlte sich richtig in die Zeit zurück
versetzt. Das Frühstück und der Service waren sehr gut, wenn auch für indonesische Verhältnisse etwas teuer.

Nach einem ausgiebigen und gelassenen Frühstück ging es wieder zurück ins Hotel, wo wir uns für den Firmenbesuch bei
Siemens fertig gemacht haben. Um 12:00Uhr haben sich dann wieder alle in der Hotellobby zusammen gefunden und es ging nach
einiger Verzögerung dann los zu Siemens.
Dort kamen wir wesentlich früher an als gedacht, da wir diesmal über den Highway gefahren waren und der Verkehr dort nicht
ganz so chaotisch und überfüllt war wie in der restlichen Stadt.
Da angekommen haben wir alle einen Besucherausweis bekommen und konnten dann auf das Siemensgelände. Da wir so gut durch
den Verkehr gekommen waren, waren wir nun eine gute Stunde zu früh dran, sind aber trotzdem freundlich und höflich empfangen
und einen Besprechungsraum geführt worden, wo wir was zu essen und trinken bekamen, da wir auf den Herrn Fitri noch etwas
warten mussten.
Gegen 14:00Uhr kam dann der Herr Fitri wie vereinbart zu uns, hat sich kurz vorgestellt und dann mit der Präsentation
begonnen, die in zwei wesentliche Aspekte unterteilt war. Der 1. Teil war eine kleine Einführung in die Sicherheits-
bestimmungen / -vorschriften während der anschließenden Führung durch das Unternehmen und im 2. Teil ging es dann um
die Firma Siemens, den Standort Indonesien und den Bereich in dem der Standort tätig ist. Dieser Bereich ist der Energie
Sektor. Der Vortrag war locker und nicht zu langatmig und man hat auch noch was über Indonesien erfahren, z.B. das man in
verschiedenen Landesteilen verschiedene Sprachen spricht und in unterschiedlichen Regionen der Schärfegrad des Essens
unterschiedlich ist.
Der Produktionsleiter hat uns dann durch das Unternehmen geführt, wo sofort die Sauberkeit und die gute strukturelle
Arbeitseinteilung aufgefallen sind. Besonders beeindruckend war auch direkt am Anfang die Stanzpresse, wo mit einer rasanten
Geschwindigkeit in ca. 2min ein komplettes Blech fertig gestanzt wurde. Die Führung war somit sehr interessant und anders als
zu vor erwartet.
Nach der Führung haben wir uns dann wieder mit dem Herrn Fitri im Besprechungsraum getroffen, wo wir noch kurz ein paar
Fragen stellen konnten, da Herr Fitri um 16:00Uhr leider schon wieder zu einem Meeting musste. Zuvor haben wir aber alle noch
ein Foto vor dem Gebäude gemacht. Danach haben wir uns verabschiedet und sind mit den Taxis zurück zum Hotel gefahren, was
diesmal wieder länger dauerte und sehr abenteuerlich war.
Wir waren so gegen 17:00Uhr wieder zurück im Hotel, wo wir 2 Stunden Freizeit hatten. Um 19:00Uhr sind wir dann wieder in die
Stadt gefahren, wo wir uns mit einem Indonesier getroffen haben. Wir landeten dort in einem Nobelviertel und –restaurant. Das
Essen war 1. Klasse aber etwas außerhalb unseres üblichen Budgets.
Nach dem Essen sind wir noch in eine Bar gegangen, wo wir zusammen noch was getrunken haben.
Nach diesem Aufenthalt hat sich die Gruppe geteilt. Die Einen sind noch in die Disco gefahren und die Anderen zurück ins
Hotel mit einem kleinen Zwischenstopp an einem Kiosk, wo noch Bier geordert wurde. Der Teil hat sich dann in die Hotelanlage
mit Blick aufs Meer gesetzt und noch gemütlich ein Bier getrunken. Dies war ein gelungener Abschluss für diesen Tag!

Stefanie Keese


10 - Über die Berge und die See

Montag, der 7.2.2011
(von Horst-G. Lippold)

... und von der steilen Höh ...
... in einen tiefen See ...

Nach den Tagen auf dem Mount Kinabalu sind wir wirder in Kota Kinabalu am Meer. Zum Thema Berge und See erinnere ich mich an das bezaubernde Bilderbuch von Janosch über das Auto Ferdinand, das wir so oft den Kindern vorgelesen haben. Die haben es heiss und innig geliebt (genau wie ich). Hier natürlich ohne Bilder:

Das Auto hier heißt Ferdinand
und steht an einem Bergesrand
Es will den Berg besteigen
und sich den Leuten zeigen.

Da kommt das Taxi sieben
den Ferdinand zu schieben

Das Auto von der Post sagt : Ach
die beiden sind ja viel zu schwach
ich will das Taxi sieben
und auch den anderen schieben

Das Auto von der Feuerwehr
kommt hier mit sieben Mann daher
und hätte fast bis oben
die anderen drei geschoben

Der Traktor von dem Bauern Nolte
steht hier, weil er auch schieben wollte
und hat mit seiner Riesenkraft
sie alle auf den Berg geschafft

Doch oben fällt der Ferdinand
hinunter übern Bergesrand
und von der steilen Höh
in einen tiefen See

da stand ein Pferd am Wegesrand
und rettete den Ferdinand.


In dem Sinne an alle Junggebliebenen:

and if i don´t see you:
good afternoon, good evening and good night.

Horst-G. Lippold