Unser zweiter Tag in Taipeh begann mit der Besichtigung der Deutschen Außenhandelskammer in Taiwan. Am frühen Nachmittag sollte es mit dem Flugzeug weitergehen nach Jakarta. Also wurde früh morgens im Hotel ausgescheckt und es ging los: Mit Koffern und Handgepäck, einer warmen Jacke und noch leicht verschlafenem Gesicht ging es zu Fuß und mit der Metro quer durch Taipeh. Die AHK befindet sich im Financial District, nahe dem Taipeh 101. Der Weg war, wie sollte es auch anders sein, wesentlich länger als vermutet. Ein Taxi wäre demnach die bessere Wahl gewesen; und hätte uns vermutlich auch pünktlich an der AHK abgesetzt. So trafen wir schließlich mit ein paar Minuten Verspätung dort ein.
Wir wurden sehr herzlich von den deutschen und taiwanesischen Mitarbeitern der AHK empfangen. Man führte uns durch den brandneuen modernen Bürokomplex und erklärte uns die Aufgaben des Deutschen Wirtschaftsbüros. Die AHK erstellt regelmäßige Infobriefe für interessierte Deutsche Unternehmen über die wichtigsten Daten und aktuellen Geschehnisse der taiwanesischen Wirtschaft. Einen solchen Brief gibt es umgekehrt auch für interessierte Unternehmen in Taiwan über Aktuelles in der deutschen Wirtschaft. Neben weiteren Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit berät man dort auch taiwanesische Unternehmen, die in Deutschland ein Unternehmen gründen möchten.
Der Besuch war für uns alle sehr interessant und so war es sehr schade, dass wir frühzeitig wieder aufbrechen mussten, um (diesmal mit dem Taxi) den Schnellzug zum Flughafen noch rechtzeitig zu erreichen. Aber auch mit dem Taxi war es uns nicht vergönnt, den Schnellzug zu der geplanten Uhrzeit noch zu erwischen. Wäre ja auch allzu langweilig gewesen…
Mit dem nächsten Zug sollte es dann endlich klappen und zum Koffer-Einchecken waren wir noch so gerade rechtzeitig. Das wäre schon mal geschafft! Jetzt „nur“ noch 1,5 Stunden von Taipei bis Hong Kong - kurze Zwischenlandung - und weitere 4,5 Stunden bis Jakarta.
„Nur“ - wäre da nicht unser Ümit… Sein türkischer Pass führte auch an der indonesischen Passkontrolle zu einem kleinen intensiven Plausch mit den Beamten. Letztendlich konnte man sich mit den Behörden „einigen“ und auch unser Ümit betrat indonesischen Boden.
Danach ging es mit mehreren Taxen zum Hotel Mercure, das etwas außerhalb von Jakarta direkt am Meer liegt. Die fortgeschrittene Uhrzeit erlaubte noch ein Gute-Nacht-Bier an der Hotelbar, mit dem wir den dritten Tag unserer Reise ausklingen ließen.
Jessica Mohr
Mittwoch, 2. Februar 2011
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